Gedanken zum Tag

Montag, 4. Juli

Nimm Dir Zeit

Nimm dir Zeit zu arbeiten - das ist der Preis des Erfolges.

Nimm dir Zeit zu denken - das ist die Quelle der Macht.

Nimm dir Zeit zu spielen - das ist das Geheimnis der ewigen Jugend.

Nimm dir Zeit zu lesen - das ist die Grundlage der Weisheit.

Nimm dir Zeit, freundlich zu sein - das ist der Weg zum Glück.

Nimm dir Zeit zu träumen - sie bringt DIch den Sternen näher.

Nimm dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden - das ist das Vorrecht der Götter.

Nimm dir Zeit, dich umzusehen - der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zu lachen - das ist Musik für deine Seele.

(nach einem Segensspruch aus Irland)

Mathias Brandstätter


Freitag, 1. Juli

Gute Wünsche

Gestern habe ich ein – für mich - neues Lied kennengelernt: All das wünsch ich dir.
Text und Musik von Robert Haas.

Für alle, die gerade gute Wünsche brauchen!

Verena Übler


Montag, 27. Juni

Es ist wieder Sommer in der Stadt

Sommer im Behrpark
Bildrechte: M.Brandstätter

Mir fällt dazu immer der Song der Spider Murphy Gang ein, der in Musik und Text wunderbar die Leichtigkeit ausdrückt, die sich in dieser Jahreszeit einstellen kann.
Ungeachtet aller Sorgen, die uns derzeit alle beschäftigen, brauchen wir diese Momente, in denen wir uns einfach mal ganz loslösen können und mit anderen zusammen feiern oder Musik hören.
Zurzeit finden in München überall musikalische und kulturelle Veranstaltungen im Freien statt, zu vielen kann man auch ohne Vorbestellung oder Eintritt einfach hingehen.

Gestern z.B. war hier in Berg am Laim im Behrpark ein bunter Nachmittag mit Musik und Theater, den der Bürgerkreis zu seinem 40-jährigen Jubiläum veranstaltete.
Die Zuhörer*innen saßen im Park unter den Bäumen im Schatten und genoßen die Darbietungen sichtlich. Am Ende des Nachmittags, als eine Soul- und Blues-Band spielte, tanzten dann viele zu den Klängen der Musik vor der Bühne in der Sonne. Es war eine wunderschöne Stimmung.

Hoffentlich haben Sie auch etwas Schönes am Wochenende erlebt und hoffentlich haben Sie diese Freude noch mit in die neue Woche nehmen können.

Mathias Brandstätter


Freitag, 24. Juni

„Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst am Ende ja doch nicht lebend raus.“
Ist das Lebenskunst? 
Im Psalm heißt es:
„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an!“ Psalm 73, 23f.
Wer klug ist, liest darin:
„Nimm Gottes Liebe ernst, dann kommst du am Ende lebend davon.“

Verena Übler


Mittwoch, 22. Juni

Mohn
Bildrechte: Hildegard Heim

"Rot leuchtender Mohn am Wegesrand - ein Lufthauch - vorbei das Leuchten"

Hildegard Heim

 

 

 


Montag, 20 Juni

Meise
Bildrechte: M.Brandstätter

Freundliche Worte sind wie ein Schatz, den Du immer bei Dir trägst

"Haben freundliche Worte deines Gegenübers, vielleicht sogar eines Fremden, dich auch schon einmal mit dem Tag versöhnt?

Dann weißt du, welche Macht nette Worte besitzen - vorausgesetzt, der andere ist empfänglich dafür.
Das Schöne an ihnen ist, dass sie nichts kosten und der Vorrat unendlich groß ist.
Du brauchst lediglich die Bereitschaft, freundliche Worte großzügig zu verteilen.
Einen bestimmten Anlass benötigst du nicht."

(Im Urlaub in einer Kirche gefunden)

Mathias Brandstätter


Freitag, 10. Juni

Gestern habe ich in einem Magazin über die Kraft der Berührung gelesen. Bei einem Experiment mit Affen hat man vor vielen Jahren schon nachgewiesen, wie wichtig Kuscheln ist. Dabei hat man einem Äffchen zwei künstliche „Mütter“ zur Verfügung gestellt. Die eine war aus Draht, gab aber über zwei Saugrüssel Milch. Die andere hatte einen stilisierten Kopf mit großen Augen und einen Körper, der mit weichem Frottee umhüllt war. Das Äffchen trank zwar von der „Metall-Mutter“, klammerte sich danach jedoch sofort wieder an die weiche Frottee-Mama. 
Noch nicht so lange ist eine andere Erkenntnis her, nämlich, dass zu früh geborene Babies in Ländern, in denen es keine oder nicht genug Inkubatoren gibt, durch permanenten Hautkontakt mit ihrer Mutter eine um ein Vielfaches höhere Überlebenschance haben. Die Babies sind dabei wirklich fast 24 Stunden auf den Oberkörper der Mutter eingewickelt und bekommen so die nötige Wärme, spüren den beruhigenden Herzschlag, erleben Geborgenheit.
Auf die Kraft der Berührung durch Jesus hat im Evangelium eine Frau gehofft, so sehr, dass sie sogar glaubte „wenn ich nur einen Zipfel seines Gewandes berühren könnte, so würde ich gesund“ (Markus 5, 28). In der Tat war sie sofort von den jahrelangen Blutungen geheilt.  

Ich wünsche mir sehr, dass wir durch die lange berührungsarme Corona-Zeit nicht verlernt haben, auf die Kraft der Berührung zu vertrauen und sie auch zu erleben, selbstverständlich bei Wahrung aller Grenzen. 

P.S. Der „Gedanke zum Tag“ verabschiedet sich für eine Woche in den Pfingsturlaub. Ab 20.6. geht es weiter, dann wie gewohnt Montags-Mittwochs-Freitags. Bis dahin: Bleiben Sie zuversichtlich!

Verena Übler


Mittwoch, 8. Juni

 

Steig in das Boot, nimm die Netze, fahr los!
Du hast sein Wort. Deine Skepsis ist groß.
Zweifle nur nicht: Du wirst schon sehn.

Niederländisches Kirchenlied

 

 


Pfingstmontag, 6. Juni

Keck, fröhlich, mutig und beflügelt

An Pfingsten erinnern wir uns daran, dass die Christen sich mit der Unterstützung durch den Heiligen Geist getraut haben, mutig die frohe Botschaft in alle Welt zu bringen.
Martin Luther hat es treffend so formuliert:

Der Heilige Geist macht den Menschen keck, fröhlich, mutig, ja beflügelt ihn zu einer heiteren Dreistigkeit, nahezu im Schwung des Übermuts das Leben anzupacken und zu gewinnen.

Mathias Brandstätter


Freitag, 3. Juni

Welcher Farb-Typ sind Sie?
Sommer- oder Wintertyp? Gedeckte Farben oder knallig bunt? Bleiben Sie gern beim seriösen Dunkelblau oder greifen Sie auch mal zu Kleegrün, wie es in diesem Sommer in ist?
Farben sind erstmal nur Farben, aber irgendwie haben sie auch mit Gefühlen zu tun. Es gibt Farben der Hoffnung, der Freude, der Trauer, Liebe, Eifersucht, Treue… Interessanterweise können diese Zuordnungen je nach Kulturkreis unterschiedlich sein. In buddhistisch geprägten Ländern ist z.B. Weiß die Trauerfarbe, in Ägypten ist es Gelb.

Die Vielfalt der Farben ist jedenfalls etwas Wunderbares, finde ich. Und sie erinnert mich an Pfingsten. Gott schickt die Heilige Geistkraft und erfüllt damit die Menschen von Kopf bis Fuß, so dass sie sich in ihrer Buntheit erkennen und wertschätzen. Letzteres kommt leider immer mal wieder zu kurz. Statt die Vielfalt zu feiern, scheint sie bei manchen Menschen Ängste und Abgrenzung hervorzurufen. Ein Grund mehr, das nicht so prominente Fest Pfingsten stärker in den Vordergrund zu rücken. Vielleicht mit einem Kleidungsstück in einer leuchtenden Farbe, auf das uns alle ansprechen, so dass wir antworten können: „Das hab ich extra für Pfingsten angezogen! Es lebe die Vielfalt!“

Verena Übler


Mittwoch, 1. Juni

Amsel am Morgen
singt im blühenden Baum von
Hoffnung auf Frieden.

Felix Breitling

 

 

 


Die Texte aus früheren Monaten:

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