Arbeitsgruppe „Aufstehen für Demokratie - gegen Rechtsextremismus“

Rechtsextremismus stellt eine Gefahr für uns, unser Zusammenleben, die Gesellschaft, für Freiheit und Demokratie dar. Wenn eine in Teilen vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Partei dabei ist, Mehrheiten auf Bundesebene und sogar eine Regierungsmehrheit bei Landtagswahlen zu gewinnen, ergibt sich die Notwendigkeit, sich kritisch damit zu befassen und sich zu engagieren, scheinbar von selbst. Nein, sie ergibt sich nicht von selbst.
Bleiben wir dabei, passiv zuzusehen, falls z. B. nach den nächsten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern unsere Demokratie untergraben werden wird, wie man schon jetzt voraussagt?
Wir wissen alle, dass wir von dieser Entwicklung selbst betroffen sein werden. Daher ist zu fragen: Sollten wird nicht mehr wissen über die Programme, Parolen und Strategien des Rechtsextremismus?
Das selbst gewählte Ethos aus dem Namen der „Sophie-Scholl-Gemeinde“ könnte ein zusätzlicher Ansporn sein zum Aktivwerden: „Aufstehen für Demokratie - gegen Rechtsextremismus“. Da die rechtsextremen, nationalistischen und rassistischen Tendenzen zunehmend an gesellschaftlicher Popularität gewinnen, gibt es allen Anlass, nach den Ursachen zu fragen. Warum schwindet das Vertrauen in die (Funktionsfähigkeit der) Demokratie? Wir sollten uns auch überlegen, was wir dagegen tun können: „Aufstehen“ heißt auch die Stimme erheben, informieren, historisches Gedächtnis aktivieren, Netzwerke bilden, Experten fragen, Öffentlichkeitsarbeit betreiben.
 
Das erste Treffen findet statt am Donnerstag, 30.07., 19.30 Uhr in der Rogatekirche.