Geschichte der Kirchengemeinde

Die Kirchengemeinde Sophie Scholl (seit Dez. 2018)

Die Sophie Scholl - Gemeinde entstand am 1. Dezember 2018 aus dem Zusammenschluss der Offenbarungskirche (Berg am Laim) und der Rogatekirche (Ramersdorf).

 

Die Gemeinde der Offenbarungskirche (bis Nov. 2018)

Die ersten evangelischen Christen in Berg am Laim waren vermutlich Ziegeleiarbeiter, die im 19. Jh. in einer der zahlreichen Ziegeleien in Berg am Laim beschäftigt waren. Erst zu Beginn des 20.Jahrhunderts, 1903, wurde ein evangelischer Verein gegründet, und die Mitglieder trafen sich zuerst im alten Schulhaus, später dann im gegenüberliegenden Aumüllerhaus in einem Betsaal.

Mit wachsender Anzahl von evangelischen Christen errichtete die evang. Gesamtgemeinde München 1927-28 an der Schildensteinstraße einen neuen Gottesdienstsaal (der heutige Gemeindesaal) mit darüberliegender Pfarrerwohnung.

1929 wurde die Pfarrei Berg am Laim gegründet, mit Pfarrer Högner als Seelsorger der Gemeinde.
1961-62 erfolgte die Erbauung der Offenbarungskirche.

Offenbarungskirche
Bildrechte: Kirchenbauamt
Offenbarungskirche 1963

 

Die Gemeinde der Rogatekirche (bis Nov. 2018)

Seit 1935 war die Gustav-Adolf-Kirche in der „Mustersiedlung“ die Kirche der Evangelischen in Ramersdorf. Die Neubauviertel nach dem Krieg ließen die Gemeinde schnell wachsen. Die Kirchenverwaltung schuf daher im Jahr 1956 eine zweite Pfarrstelle. Ein neuer Kirchensprengel mit über 4000 Gemeindemitgliedern wurde eingerichtet. Sie kamen je zur Hälfte von Gustav Adolf und von der Offenbarungskirche in Berg am Laim.
Am 19. April 1963 wurde die „Evang.-Luth. Pfarrei München – Rogatekirche“ gegründet und eine neue Gemeinde war entstanden. Das lateinische Wort „Rogate“ bedeutet „fragt!“, „bittet!“ und auch „betet!“.
Die Rogatekirche konnte 1964 eingeweiht werden.

Rogatekirche 1965
Bildrechte: Gretl Vogler
Rogatekirche 1965